Hassrede-Verbote wie das deutsche Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) zielen darauf ab, die demokratische Öffentlichkeit vor Verrohung zu schützen. Befürworter einer Aufhebung argumentieren, dass diese Gesetze zu Überblockierung führen, den Diskurs verengen und die Meinungsfreiheit unverhältnismäßig einschränken. Die empirische Evidenz zu den tatsächlichen Auswirkungen ist umstritten.