Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland wird derzeit überwiegend durch Rundfunkbeiträge (84%) und zu einem kleinen Teil durch Werbung (16%) finanziert. Befürworter einer reinen Werbefinanzierung argumentieren mit geringerer Bürgerbelastung, mehr Marktnähe und Effizienz. Gegner warnen vor Abhängigkeit von Werbekunden, Qualitätsverlust und Gefährdung des öffentlich-rechtlichen Auftrags.